2016? 2017!

Was war das für ein Jahr? Weltweit sind viele merkwürdige und gefährliche Politiker in machtvolle Positionen gekommen oder haben sich in ihrer Position radikalisiert, Gewalt in allen Formen scheint fast alltäglich, Kriege betreffen auf brutale Art die Zivilbevölkerung und indoktrinierte Fanatiker bringen den Tod in unsere freiheitliche Welt. Je einfacher, ausgrenzender und schuldzuweisender die Lösungsversprechen der Politiker sind, desto beliebter scheinen sie. Es wird ernsthaft über den Bau neuer Mauern geredet. Und das nicht in Nordkorea, sondern in einer der freiheitlichsten und wirtschaftsstärksten Demokratien.

Wir haben Angst vor denen, die Angst schüren, nicht davor, was sie schüren wollen. Es heißt, die Mittel- und Oberschicht habe sich in ihren Bioläden, Universitäten und Wohlstandsvierteln der Metropolen verschanzt und den Kontakt zur Mehrheit verloren, die nun gegen ihr vermeintliches Abgehängt-sein revoltiere und leider die Menschen wähle, die ihnen am meisten schaden werden. Kann sein. Wir wünschen uns, dass wir erwachsen bleiben, Mut zur Auseinandersetzung behalten, Mut zur Integration, Mut zur Kommunikation, Mut zur Veränderung und Mut zur Offenheit. Der Politikpsychologe Professor Thomas Kliche sagt sinngemäß, dass Parteien, die einfache und ausgrenzende Lösungen vorschlagen, in naher Zukunft keine Bedeutung haben werden, weil sie eben keine Lösungen haben. Wir sind zuversichtlich, dass das stimmt.

Wir als tausche versuchen einen winzigen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, indem wir zu fairen Bedingungen in Deutschland produzieren, unsere Mitarbeiter über Mindestlohn bezahlen und immer mal wieder unsere Meinung kundtun. Außerdem fließt jetzt in Nepal Wasser.

Bleib uns gewogen in einem 2017, das hoffentlich ein paar gute Nachrichten mehr parat hat.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestFacebooktwittergoogle_plusredditpinterest

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.